Bestattungs-Institut Paul Petersen & Sohn e. K. Inh.: Bernhard Petersen
Wiesenstr. 1
25821 Bredstedt
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Der Verlust eines geliebten Menschen trifft Angehörige oft unvorbereitet. Neben dem Schmerz und der Trauer stehen plötzlich viele Entscheidungen und Formalitäten an, die überfordern können. In dieser schweren Zeit stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um Ihnen die organisatorischen Aufgaben abzunehmen. Wir begleiten Sie einfühlsam bei allen notwendigen Schritten und helfen, einen würdevollen Abschied zu gestalten – genau so, wie Sie es sich wünschen.
Arzt benachrichtigen
Verstirbt ein Mensch zu Hause, muss zunächst ein Arzt – möglichst der Hausarzt – informiert werden. Dieser stellt die Todesbescheinigung aus. Halten Sie dafür bitte den Personalausweis des Verstorbenen bereit.
Bestattungsinstitut kontaktieren
Nach Ausstellung der Todesbescheinigung können Sie uns direkt anrufen. Wir übernehmen alle weiteren Schritte, wie die Überführung, die Herrichtung zur Abschiednahme und die Organisation der Trauerfeier.
Krankenhaus oder Pflegeheim informieren
Verstirbt ein Angehöriger in einer Einrichtung, organisiert das Personal die ärztliche Untersuchung und Todesbescheinigung. Auch hier stehen wir Ihnen danach schnell und zuverlässig zur Seite.
Beratung und Unterstützung nutzen
In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam alle weiteren Fragen: von der Wahl der Bestattungsart bis hin zur Gestaltung der Trauerfeier – immer unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Wünsche und Möglichkeiten.
Mit einer Bestattungsvorsorge bestimmen Sie selbst, wie Ihr letzter Weg aussehen soll – und entlasten gleichzeitig Ihre Angehörigen. Wer frühzeitig Vorsorge trifft, übernimmt Verantwortung und sorgt dafür, dass eigene Wünsche respektiert werden. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam alle Fragen rund um das Thema Bestattung und Vorsorge – offen, vertrauensvoll und ohne Zeitdruck. Auch für die finanzielle Absicherung stehen Ihnen bei uns verlässliche Lösungen zur Verfügung.
Selbstbestimmung
Sie legen selbst fest, wie Ihre Bestattung gestaltet werden soll – von der Bestattungsart bis zur Trauerfeier.
Verantwortung übernehmen
Mit einer Bestattungsvorsorge treffen Sie klare Regelungen und entlasten damit Ihre Angehörigen im Todesfall.
Angehörige entlasten
Durch verbindliche Vereinbarungen vermeiden Sie schwierige Entscheidungen für Ihre Familie in einer ohnehin schweren Zeit.
Finanzielle Absicherung
Über unsere Partner – die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG oder das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Versicherung – bieten wir sichere und zweckgebundene Vorsorgelösungen an.
Beratung in vertrauensvoller Atmosphäre
In einem persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Wünsche und Fragen – diskret, unverbindlich und individuell.
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Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schwersten Erfahrungen im Leben. Trauer ist dabei eine natürliche und notwendige Reaktion von Körper, Geist und Seele – auch wenn sie uns an unsere Grenzen bringt. Gefühle wie Schmerz, Einsamkeit, Wut oder Angst sind völlig normal und verdienen Raum. Wichtig ist, dass Trauer nicht verdrängt, sondern gelebt wird, um den Weg in einen neuen Alltag zu finden.
Manchmal braucht es dafür Menschen, die zuhören, verstehen und begleiten. Wir stehen Ihnen auch nach der Bestattung als vertrauensvolle Gesprächspartner zur Seite – und vermitteln bei Bedarf den Kontakt zu professionellen Trauerbegleitern oder Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe. Sprechen Sie uns gerne an.
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Trauer ist ein Prozess, der in verschiedenen Phasen verlaufen kann – aber bei jedem Menschen unterschiedlich und in eigenem Tempo. Die Trauerpsychologie beschreibt mehrere Phasen, die helfen, den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen allmählich zu verarbeiten. Wichtig ist: Diese Phasen müssen nicht linear verlaufen, und es gibt kein "richtig" oder "falsch" im Umgang mit Trauer.
Die Nachricht vom Tod eines nahestehenden Menschen führt oft zu einem Zustand der Erstarrung. Viele Betroffene sind wie gelähmt, unfähig zu fühlen oder zu begreifen, was geschehen ist. Der Verlust wird zunächst verdrängt – erst nach und nach kommt die schmerzhafte Realität ins Bewusstsein.
In dieser Phase brechen starke Emotionen hervor: Verzweiflung, Weinkrämpfe, Angst, Schuldgefühle und tiefe Traurigkeit. Die Sehnsucht nach dem Verstorbenen wird ebenso spürbar wie Wut, Aggression oder Niedergeschlagenheit. All diese Gefühle sind natürliche und notwendige Bestandteile der Trauer und sollten nicht unterdrückt werden.
Langsam kehrt der Alltag zurück, doch die innere Leere bleibt. Der Trauernde sucht gedanklich nach dem Verstorbenen, sieht ihn an vertrauten Orten oder in Erinnerungen. Gleichzeitig beginnt der schmerzhafte Prozess des Loslassens – oft begleitet von Rückzug und dem Gefühl, den Platz im Leben neu finden zu müssen.
Mit der Zeit gelingt es, den Verlust anzunehmen und langsam nach vorne zu blicken. Neue Perspektiven öffnen sich, Freude kehrt allmählich zurück. Der Verstorbene bleibt in Gedanken und Erinnerungen präsent, aber das Leben gewinnt wieder an Sinn.
Trauer zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise – emotional und körperlich. Wie Menschen trauern, hängt von der eigenen Persönlichkeit, den Erfahrungen mit Verlusten und auch vom gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Trauer ab. Gefühle wie Wut, Angst oder Einsamkeit, aber auch körperliche Reaktionen sind normale Begleiter in dieser schweren Zeit. Wichtig ist: Trauer braucht Raum, und Tränen gehören dazu – sie helfen, den Schmerz zu verarbeiten und wieder neuen Mut zu schöpfen.
Gefühle der Trauer
Verlassenheit, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Beklemmung, Stimmungsschwankungen, Wut, Angst, Zorn – manchmal sogar Erleichterung.
Körperliche Symptome
Müdigkeit, Muskelschwäche, Magenschmerzen, Atemnot, Überempfindlichkeit gegenüber Lärm und Schüttelfrost – körperliche Reaktionen sind natürliche Begleiterscheinungen von Trauer.
Tränen als Weg zur Heilung
Tränen sind ein wichtiges Ventil für die Seele. Sie befreien, lindern den Schmerz und sind oft der erste Schritt, um neuen Halt und Trost zu finden.
Wann professionelle Hilfe wichtig ist
Sollten extreme oder lang anhaltende Reaktionen auftreten, zögern Sie nicht, einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen und offen über Ihren Verlust zu sprechen.
Niemand muss Trauer alleine bewältigen. Es gibt viele Angebote, die Trauernde begleiten, unterstützen und Raum zum Austausch bieten. Ob persönliche Gespräche, Selbsthilfegruppen oder spezialisierte Trauerangebote für Kinder und Jugendliche – diese Netzwerke können eine wertvolle Hilfe sein. Gerne vermitteln wir Ihnen passende Anlaufstellen oder stehen Ihnen selbst für ein erstes Gespräch zur Verfügung.
Ambulanter Hospiz-Dienst Husum und Umgebung e.V.
www.hospizdienst-husum.de
Wilhelminen-Hospiz (Stationäres Hospiz Niebüll)
www.wilhelminen-hospiz.de
Katharinen Hospiz am Park (Flensburg)
www.katharinen-hospiz.de
Online Trauerbegleitung für Jugendliche und junge Erwachsene
www.schreiben-als-bruecke.de
Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.
www.trauernde-kinder-sh.de
Bundesverband Verwaister Eltern e.V.
www.veid.de
Verwaiste Eltern Schleswig-Holstein e.V.
www.vesh.de
Trauercafé Bredstedt
Gesprächskreis vom Hospiz-Dienst Husum und Umgebung e.V. TondernTreff, 25821 Bredstedt, Osterstraße 28, jeden 1. Sonntag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr.
Pastorinnen und Pastoren der Kirchengemeinden
Seelsorgerische Begleitung in der Zeit des Abschiednehmens und der Trauer. Ansprechpartner finden Sie in Ihrer Kirchengemeinde.
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25821 Bredstedt
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